Seit 2017 persönlich vor Ort
Seit 2017 bin ich regelmäßig auf Messen und Veranstaltungen unterwegs.
Der direkte Kontakt mit Kunden ist für mich besonders wertvoll. Viele Fragen lassen sich im persönlichen Gespräch schneller beantworten als über eine Produktbeschreibung – und gerade bei Seilen ist es hilfreich, ein Material tatsächlich einmal in die Hand zu nehmen.
Auf Messen entstehen immer wieder neue Ideen. Man erfährt unmittelbar, was gut ankommt, welche Fragen häufig gestellt werden und wo vielleicht noch etwas fehlt.
Dieser persönliche Austausch gehört für mich inzwischen genauso dazu wie der Onlineshop selbst.
Lieber ausgewählt als riesig
Unser Sortiment ist bewusst überschaubar.
Ich möchte keine tausenden Artikel anbieten, nur damit möglichst viel im Shop steht. Mir ist wichtiger, Produkte auszuwählen, die ich kenne, erklären kann und von denen ich selbst überzeugt bin – oder die sogar von mir selbst hergestellt werden.
Manches wird ausprobiert und bleibt. Anderes verschwindet wieder aus dem Sortiment. Manche Produkte werden verändert, weiterentwickelt oder nach meinen eigenen Vorstellungen gefertigt.
So ist über die Jahre ein Sortiment entstanden, das nicht riesig ist, dafür aber sehr bewusst zusammengestellt wurde.
Wissen aus der Praxis weitergeben
Workshops gehören seit den Anfängen dazu.
Dabei geht es mir nicht darum, mich als „Shibari-Meister“ oder Künstler darzustellen. Ich möchte Erfahrungen und Techniken so weitergeben, dass sie verständlich, nachvollziehbar und praktisch umsetzbar sind.
Gerade beim Fesseln lässt sich vieles nur begrenzt aus Büchern, Bildern oder Videos lernen. Im direkten Austausch können Fragen sofort geklärt, Bewegungsabläufe gezeigt und kleine Fehler wesentlich leichter erkannt werden.
Für mich sind Workshops deshalb nicht nur Unterricht, sondern auch Austausch. Jeder Mensch fesselt etwas anders, entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Stil und stellt andere Fragen. Genau das macht sie für mich interessant.
Wie alles begann
Die ersten Ideen entstanden bereits 2015 im Umfeld eines privaten Bondage-Workshops. Ursprünglich sollte daraus vor allem eine Seite rund um Bondage, Shibari, Workshops und Informationen werden.
Zur gleichen Zeit kaufte ich selbst neue Seile und war mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden. Daraus entstand eine einfache Frage: Warum nicht genau die Seile anbieten, die ich selbst gerne verwenden würde?
Aus dieser Idee entwickelte sich Schritt für Schritt Bavarian-Bondage. 2016 ging das Projekt richtig an den Start – und 2026 feiern wir bereits unser 10-jähriges Jubiläum.
Der Name entstand mit einem starken Bezug zu Bayern. Aus der kleinen Idee von 2015 ist deutlich mehr geworden – der Name ist geblieben und gehört inzwischen einfach dazu.
Längst kein Ein-Mann-Projekt mehr
Auch wenn mein Name eng mit dem Shop verbunden ist, stehe ich längst nicht alleine dahinter. Meine Partnerin Lisa steht fest an meiner Seite und unterstützt mich bei all den Dingen, die sichtbar – und vor allem unsichtbar – im Hintergrund dazugehören. Dafür bin ich sehr dankbar.
Bavarian-Bondage ist kein anonymer Großhandel. Wenn du eine Frage zu einem Produkt hast, landest du bei Menschen, die sich tatsächlich damit beschäftigen. Dieser persönliche Kontakt war von Anfang an wichtig und soll es bleiben.
Wenn ich auf zehn Jahre Bavarian-Bondage zurückblicke, bleiben vor allem die Begegnungen, Workshops, Messegespräche, Rückmeldungen, neuen Ideen und Menschen, die uns begleitet haben. Aus einer kleinen Idee ist ein fester Teil unseres Lebens geworden.
Dass Kunden wiederkommen, uns auf Messen besuchen oder nach Jahren noch genau wissen, welches Seil, Paddle oder welchen Suspension-Ring sie bei uns gekauft haben, bedeutet uns mehr als ein möglichst großes Sortiment. Denn am Ende lebt Bavarian-Bondage vom Vertrauen der Menschen, die bei uns einkaufen.